RATGEBER · KANZLEI-WEBSITE
Kanzlei-Website aufbauen: Struktur, Inhalte und wichtige Seiten
Eine gute Kanzlei-Website beginnt nicht mit Farben oder Animationen, sondern mit einer klaren Informationsarchitektur. Rechtsgebiete, Anwälte, Standorte und Kontaktwege müssen so organisiert sein, dass Nutzer schnell die passende Information finden.
Die Startseite: Orientierung statt vollständiger Leistungsbeschreibung
Die Startseite sollte schnell zeigen, welche Kanzlei vor dem Nutzer steht, welche Rechtsgebiete besonders wichtig sind und wo die Kanzlei tätig ist. Sie muss nicht jedes Detail erklären. Ihre Aufgabe ist es, zu den passenden Leistungs-, Team- und Kontaktseiten weiterzuführen.
Rechtsgebietsseiten: die wichtigsten Money-Pages
Jedes wirtschaftlich relevante Rechtsgebiet mit eigenständiger Suchintention sollte ausreichend Raum bekommen. Eine Seite zu Arbeitsrecht braucht andere Inhalte als Familienrecht oder Strafrecht. Gute Leistungsseiten erklären typische Situationen, Ablauf, Ansprechpartner und den nächsten Schritt.
Anwaltsprofile: Vertrauen konkret machen
Mandanten möchten wissen, wer sie beraten wird. Profilseiten sollten deshalb Tätigkeitsschwerpunkte, relevante Qualifikationen, berufliche Erfahrung und Kontaktmöglichkeiten klar darstellen. Übertriebene Selbstdarstellung ist weniger hilfreich als konkrete, belegbare Information.
Standortseiten: nur bei echter Relevanz
Bei mehreren realen Kanzleistandorten sind eigene Standortseiten sinnvoll. Dort können Adresse, Anfahrt, Ansprechpartner und regionale Leistungen gebündelt werden. Künstliche Ortsseiten ohne tatsächlichen Bezug sollten vermieden werden.
Ratgeber: Suchfragen abholen und weiterführen
Ratgeber können Informationssuchen beantworten und gleichzeitig zu passenden Rechtsgebietsseiten führen. Wichtig ist, dass jeder Inhalt eine klare Aufgabe hat und nicht nur erstellt wird, um „mehr Content“ zu produzieren.
Kontakt: so wenig Reibung wie möglich
Telefonnummer, Formular und gegebenenfalls Terminbuchung sollten auf mobilen Geräten besonders leicht erreichbar sein. Nutzer mit akutem Rechtsproblem sollten nicht erst durch mehrere Ebenen navigieren müssen.
SEO schon vor dem Design planen
Wenn URLs, Rechtsgebiete und Standorte erst nach dem Design festgelegt werden, entstehen häufig unnötige Umbauten. Deshalb sollten SEO für Anwälte und Webdesign für Anwälte möglichst früh zusammengedacht werden.
Welche Seiten eine typische Kanzlei mindestens braucht
In vielen Fällen bilden Startseite, Kanzlei/Über uns, einzelne Rechtsgebietsseiten, Anwaltsteam, Kontakt, Impressum und Datenschutz die Basis. Je nach Positionierung kommen Standorte, Karriere, Ratgeber, Presse oder spezielle Landingpages hinzu.
Fazit
Eine Kanzlei-Website ist dann gut strukturiert, wenn jeder Seitentyp eine klare Funktion erfüllt. Das erleichtert Nutzern die Orientierung, verbessert die Grundlage für SEO und macht Kampagnen besser steuerbar. Den Gesamtansatz finden Sie unter Marketing für Anwälte.
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